Für ein besseres Verständnis des („fundamentalistischen“) Islam

Aus der muslimischen Welt kommen ja gerade etwas gemischte Signale. Londoner Imame verweigern Terroristen das Totengebet; zu einer von den großen Islam-Verbänden nicht unterstützten „Nicht-mit-uns“-Demo gegen den islamischen Terror in Köln, zu der 10.000 Muslime erwartet wurden, kommen ein paar hundert bis dreitausend Teilnehmer (widersprüchliche Angaben in den Medienberichten), und auf den Bildern sieht es danach aus, dass die Hälfte oder mehr davon Nichtmuslime waren; eine liberale Moschee in Berlin mit einer unbekopftuchten Vorbeterin wird eröffnet und erhält Morddrohungen und eine ägyptische Fatwa erklärt sie für unislamisch; allgemein haben Muslime anscheinend keine Lust, sich ständig von Anschlägen distanzieren zu sollen; wenn sie gefragt werden, erklären sie den Islam zur Religion des Friedens; und gleichzeitig scheinen sie es immer strenger mit dem Fasten und dem Verschleiern und ähnlichen Vorschriften zu halten.

Ich glaube, viele Nichtmuslime hier in der westlichen Welt haben ein gewisses Verständnisproblem dem Islam gegenüber. Die meisten Leute hierzulande sind von ihrer religiösen Einstellung her Säkularisten – damit meine ich nicht, dass sie alle Atheisten sind, vielleicht glauben sie sogar in einem unbestimmten Sinn an „irgendwas da oben“ (man weiß nichts Sicheres), aber die Religion spielt keine große Rolle für sie. Okay, vielleicht stellt man sich die Sinnfrage, wenn ein Verwandter stirbt oder man selber Krebs kriegt. Not lehrt Beten. Vielleicht (etwas unwahrscheinlicher, Anti-Klerikalismus kommt eigentlich immer gut) findet man auch noch, dass die Kirchen gute Arbeit im sozialen Bereich leisten. Aber man hat da keine klare Meinung und das ist für das Leben auch nicht so wichtig. Vor der Vorstellung, dass Religion – egal, welche Religion – irgendeinen spezifischen Einfluss auf den Alltag oder gar die Politik haben sollte, zuckt man entsetzt zurück. Wir sind ja aufgeklärt, weil wir nach dem 18. Jahrhundert geboren sind, also selbstverständlich besser denken können als unsere Vorväter, und das heißt, die Religion muss im Zaum gehalten werden, denn sonst sorgt sie noch für Bürgerkrieg und Terror und Hausfrauen in langen Röcken, die mit fünf kleinen Kindern neben sich am Herd stehen. Zu viel Religion ist gefährlich, besonders, wenn es sich dabei um „unaufgeklärte“ Religion handelt – soll heißen, ursprüngliche, strenge Religion, die nicht in allen Einzelheiten allen Ansichten des Jahres 2017 nach der Geburt des Herrn angepasst ist.

Säkularisten haben meistens keine Ahnung davon, was genau Katholiken und Lutheraner und Reformierte und Orthodoxe und Kopten und Sunniten und Schiiten und Juden und Zeugen Jehovas überhaupt glauben – geschweige denn davon, wieso man sich bitteschön darüber streiten sollte, ob Heiligenverehrung nun Götzendienst ist, ob Gott dreifaltig ist oder nicht, oder wie viel Haut eine fromme Frau zu bedecken hat. Säkularisten verstehen das alles einfach nicht. Wieso machen sich Menschen darüber Gedanken? Am meisten zeigt sich ihre Hilflosigkeit dem Phänomen Religion gegenüber dann, wenn es etwa um die Frage geht, wieso junge Türkinnen, deren Mütter nie ein Kopftuch getragen haben, wieder eins anlegen, wieso jugendliche Muslime stolz darauf sind, alle Fasten- und Gebetsregeln einzuhalten, oder wieso sogar westliche, von ihren „aufgeklärten“ Eltern säkularistisch erzogene junge Leute zum Islam konvertieren. Da wird dann davon geredet, dass die es bestimmt irgendwie schwer hatten und dann Halt in den Regeln und der Gemeinschaft der Moschee gefunden haben, dass sie auf „einfache Antworten“ hereingefallen sind, und dergleichen mehr: Halbwahrheiten, die völlig am Kern dessen vorbeigehen, was solche Leute am Islam anzieht.

Der strenge Islam wächst, weil er sich selbst ernst nimmt. Er tritt mit einem Wahrheits- und Veränderungsanspruch auf. Er hat eine klare Botschaft, anstatt auf die zentralen Fragen der Menschheit mit einem ausweichenden, gestellt demütigen „Können wir nicht so genau wissen [und wollen es eigentlich auch gar nicht so genau wissen]“ zu antworten – er gibt in einem gewissen Sinne „einfache Antworten“ (nicht immer so einfach und unkompliziert zwar, wie religiös Unwissende sich das vorstellen), ja, aber woher kommt denn eigentlich diese seltsame Überzeugung, die derzeit en vogue ist, dass alle einfachen, klaren Prinzipien von vornherein als schlecht und falsch erwiesen sind? Der strenge Islam stellt Ansprüche. Er behandelt den Koran und den Propheten als Autorität, nicht als etwas, das man sich zurechtlegt, bis es in die heutige Zeit passt. Er lehrt Gehorsam und Unterordnung – „Unterwerfung“, ganz genau. Der Koran hat das Sagen – nicht der Leser. Der strenge Islam behandelt die moderne Welt nicht als etwas, das fatalistisch hinzunehmen ist, sondern als etwas, das man verändern, zu den gottgegebenen Gesetzen zurückführen kann. Seine Botschaft, seine Gesetze, die klingen vielleicht nicht immer alle schön und modern und human – aber wer hat denn gesagt, dass Gott sein Wort unseren Vorstellungen anzupassen hat? Gott kann von uns Gehorsam erwarten, und zwar in allen Bereichen unseres Lebens. So denken gläubige Muslime.

Ich glaube, dass Leute wie ich, die selber gläubig sind, auch wenn sie einer anderen Religion angehören, den Islam in mancher Hinsicht vielleicht besser verstehen können als jemand, dem Religion überhaupt nichts bedeutet. Für mich ist es so sonnenklar wie für jeden Muslim, dass Gottes Gesetz über dem des Menschen steht und dass ich mir von keinem Staat vorschreiben lasse, Gottes Gesetz zu verraten. Gottes Gesetz ist Wahrheit, ewiggültige Wahrheit. Das ändert sich nicht von heute auf morgen. Wenn man mir beweisen will, dass etwas nicht Gottes Gesetz ist, soll man es mir beweisen – nicht einfach entsetzt auf unsere Jahreszahl hinweisen.

Ich kann den Islam ernster nehmen, weil sein Problem für mich nicht darin liegt, dass er eine strenge Religion mit Wahrheitsanspruch ist, sondern dass er falsch ist. Der Islam hat keine Ahnung von Liebe – von der unendlichen Liebe, die den Sohn Gottes dazu brachte, für uns am Kreuz zu sterben, von der Liebe, die den heiligen Stephanus dazu brachte, vor seinem Tod für die Menschen zu beten, die ihn steinigten. Er hat keine Ahnung vom wahren Wesen Gottes, der in sich eine dreifaltige Gemeinschaft der Liebe ist, und der sich innig danach sehnt, uns einmal bei sich im Himmel zu haben. Der Islam stellt einen Wahrheitsanspruch auf, den er nicht beweisen kann und meinem Eindruck nach nicht einmal besonders eifrig zu beweisen versucht. Mohammed hat gesagt, er ist Gottes Prophet, und er ist Gottes Prophet. Wie er das belegt hat? Du wagst es, am Wort Gottes zu zweifeln? Du Frevler wirst auf ewig in der Hölle schmoren! Der Islam hat nicht viel dafür übrig, seine gottgegebenen Gesetze daraufhin zu untersuchen, aus welchen Gründen sie vernünftig sind und wozu genau sie dienen, wie das bei uns Katholiken zum Beispiel schon die mittelalterlichen Scholastiker gemacht haben. (Das erinnert mich daran, dass ich ja auch mal was über dieses dumme Klischee schreiben muss, das christliche Mittelalter sei genauso gewesen wie die heutige islamische Welt. War es nämlich nicht, kurz gesagt.) Gott hat gesprochen, mehr muss man nicht wissen. Der Islam hat auch nicht viel für die Feinheiten abstrakten philosophischen Wissens übrig; seine Gelehrten beschäftigen sich mit praktischen Dingen, mit Rechtsangelegenheiten, wie der Frage, ob dieser oder jener ein umzubringender Abtrünniger ist, oder wie man sich als Muslim verhält, wenn man eine Zweitfrau heiraten will, aber in einem Land lebt, in dem der Staat die Vielehe verboten hat, oder ob dieses oder jenes Freizeitvergnügen oder Kleidungsstück für Muslime erlaubt ist. Der Islam war schon immer mehr ein Rechtssystem und ein System von Anweisungen für das Alltagsleben als ein theologisches System. Deshalb kann man ihn auch nicht einfach aus dem öffentlichen Leben verbannen, solange überzeugte Muslime an diesem Leben teilnehmen, denn er bietet ihnen eben gerade keinen Glauben fürs stille Kämmerlein, sondern eine Ordnung, die für die Gesamtgellschaft gedacht ist. Mohammed war ein Warlord mit Macht und Einfluss, der über Verbrecher zu richten und Beute zu verteilen hatte, kein Wanderprophet, der von Feindesliebe und Beten redete. Der Koran ist ein unzusammenhängendes Bündel seiner angeblichen Offenbarungen über Höllenstrafen, Jüngstes Gericht, Erbregelungen, Götzenverehrung, Fasten, Gebet, Almosengeben, den Heiligen Krieg, und dergleichen mehr. Der Islam ist eine klare, praktische, brutale, intolerante, stolze und auf Herrschaft ausgerichtete Religion, in der das Individuum nicht viel zählt und in der Gehorsam und Ehrfurcht großgeschrieben werden.

Die allermeisten Muslime sind keine Terroristen. Ist uns allen klar. Wenn es anders wäre, wäre es auch nicht besonders schön. Na, okay, wenn über eine Milliarde Muslime auf der Welt sich jetzt Bomben basteln würden, dann könnte sich so ziemlich die ganze Menschheit wahrscheinlich sehr bald auf das Leben nach dem Tod freuen, das hätte irgendwie auch wieder was für sich, alle Dinge haben schließlich auch etwas Gutes. Okay, ich bin wieder ernst: Die allermeisten Muslime sind keine Terroristen, aber das heißt noch lange nicht, dass sie auch einen Islam vertreten, der den Ansprüchen von Westeuropäern an einen akzeptablen, humanen, freiheitlichen Islam, den sie zu mögen bereit wären, genügen würde.

Es gibt eine gewisse Bandbreite im Islam. Mohammed und seine Anhänger haben sich verhalten wie der IS (bis auf Bombenanschläge, da war die Technik noch nicht so weit), das ist uns allen klar, und Mohammeds Nachfolger haben den Dschihad weitergeführt und nach und nach u. a. das Oströmische und das Persische Reich zu Fall gebracht. Der Islam war es lange Zeit gewohnt, zu kämpfen, zu erobern, und zu herrschen. (Bis auf ein paar kleinere Rückschläge im Lauf der Jahrhunderte wie die Reconquista Spaniens.) Erst die politische Schwäche der islamischen Länder, allen voran des riesigen Osmanischen Reiches, ab dem 18. Jahrhundert hat zu dem ungewöhnlich friedfertigen Verhältnis geführt, das jetzt gerade zwischen islamischen Staaten und nichtislamischen Staaten herrscht. (Ich meine das vollkommen ohne Ironie. Fragen Sie die Anwohner des Mittelmeers, die noch bis ins 19. Jahrhundert hinein mit ständigen muslimischen Piratenangriffen zu rechnen hatten, oder die Griechen und Kroaten, die Jahrhunderte osmanischer Besatzung aushalten mussten, oder die Opfer der Sklavenjagden im Sudan. Wir leben, gesamtgeschichtlich gesehen, in einer Zeit, in der der Islam ungewöhnlich friedlich ist.) Dazu kamen dann in Gegenden wie Algerien und Ägypten der englische und französische Kolonialismus und nach und nach auch die Übernahme westlicher Ideen durch manche Leute in islamischen Ländern, die dazu führte, dass im 20. Jahrhundert in einigen dieser Staaten verschiedenene mehr oder weniger sozialistische Regierungen, Militärdiktaturen, oder, im Fall etwa der Türkei nach dem 1. Weltkrieg, sogar eine aggressiv laizistische, gewählte parlamentarische Regierung nach französischem Vorbild an die Macht kamen. Im umbenannten ehemaligen Osmanischen Reich war die Religion jetzt etwas, das bekämpft werden sollte und aus der Öffentlichkeit zu verschwinden hatte, sogar das Tragen von Kopftüchern an Universitäten wurde verboten. Man war schließlich in der Neuzeit angekommen. In den 50er-, 60er-Jahren war die ganze islamische Welt offensichtlich dabei, sich zu modernisieren. Die Frauen in Kairo und Istanbul trugen keine Kopftücher mehr und ergriffen akademische Berufe, aufgeklärte Absolutisten wie der afghanische König Mohammed Zahir Schah modernisierten ihre Länder von oben her und führten Parlamente und das Frauenwahlrecht ein, und sogar Länder wie Saudi-Arabien, Katar und Jemen sahen sich tatsächlich zur Abschaffung der Sklaverei gezwungen. Diese Entwicklung hatte damals in den 60ern ihren Höhepunkt, und seitdem ist sie auf dem Niedergang. Im Iran übernahmen nach dem Sturz des Schahs 1979 die Mullahs die Macht, in Afghanistan kamen nach dem Abzug der Sowjets auch die Islamisten ran, in Ägypten gewann die Muslimbruderschaft immer mehr an Einfluss, und in der Türkei… ich glaube, zur Entwicklung in der Türkei muss ich nicht mehr sagen, oder? Die Zurückdrängung des Religiösen hat dort nicht geklappt, sie wird auch nicht klappen.

Okay, wieder zurück zu Mohammed und dem Dschihad. Der Dschihad ist so offensichtlich etwas Ur-Islamisches, dass ich mich frage, wie irgendjemand ernsthaft die Augen davor verschließen kann. Aber das heißt tatsächlich noch nicht, dass jeder heutige den Propheten innig verehrende und den Koran streng auslegende Muslim auch logischerweise jeden Selbstmordanschlag eines IS-Kämpfers befürworten müsste. Nö, er kann sehr gut, ohne sich selbst zu widersprechen, der Meinung sein, dass das falsche Kriegstaktik oder unnötig grausam ist, oder er kann – mit, wenn man sich die islamische Theologie ansieht, guten Gründen – finden, dass Abu Bakr Al-Baghdadi einfach nicht die Autorität hat, einen Dschihad auszurufen und anzuführen. Aber was er nicht finden kann, wenn er nicht seine ganze Theologie umschmeißen und sich einer Seyran Ates und einer Lamya Kaddor mit ihren bemühten historisch-kritischen Umdeutungen anschließen will, das ist, dass der Dschihad an sich nie rechtmäßig ist. Ebenso, wie er nicht finden kann, dass islamische Praktiken wie z. B. die Polygamie nicht rechtmäßig sind. Er kann gegen Anschläge auf Weihnachtsmärkte sein, und trotzdem finden, dass – auf jeden Fall in einer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft – die Scharia gelten sollte. Es gibt einen „fundamentalistischen“ Islam, der nicht gewalttätig ist. Das macht ihn nicht gut. Die Mehrheit der Muslime sind keine Terroristen, jap, weiß ich. Trotzdem hängen sie einer zerstörerischen Weltanschauung an.

Seyran Ates und Lamya Kaddor und Mouhanad Khorchide, die liberalen Theologen unter den deutschen Muslimen, besitzen beste Absichten, zu wenig Bereitschaft, manchen Tatsachen über ihre Religion ins Auge zu sehen, sehr viel Aufmerksamkeit und Sympathie bei deutschen Medien und Politikern, und kaum Einfluss unter denen, die sie zur Moderne bekehren wollen und die absolut keine Absicht haben, sich bekehren zu lassen.

Von daher kann ich übrigens auch gut verstehen, wieso so wenige Muslime bei „Nicht mit uns“ aufgetaucht sind, während so viele zu Pro-Erdogan-Kundgebungen erscheinen. Einerseits hat man einfach keine Lust, immer wieder zeigen zu sollen, dass man kein Verbrecher ist, der einen Lastwagen in eine Menschenmenge fährt, wenn man einfach friedlich sein Leben lebt; andererseits aber kann man sich einer gewissen Sympathie für Hamas, Al Kaida, IS & Co. auch wieder nicht erwehren. Jedenfalls haben die noch mehr von der wahren Religion begriffen als die herumhurenden und Schweinefleisch essenden deutschen Nachbarn und die häretischen sogenannten islamischen Theologen und Islamwissenschaftler, die den Glauben durch ihre Verdrehungen in den Schmutz ziehen, nicht wahr? (Und überhaupt – ist ja Ramadan, was soll man sich da verausgaben, um irgendein „Zeichen zu setzen“, das sich die Ungläubigen wünschen?)

Ich finde, man kann den Islam in mancher Hinsicht gut mit dem Kommunismus vergleichen. Nicht alle Kommunisten haben bei der RAF mitgemacht. Nicht einmal die sowjetische Führung hätte Gudrun Ensslin und Andreas Baader in den Kreml eingeladen, ebenso wenig, wie die saudi-arabische Regierung Osama Bin Laden. Trotzdem ließ es sich in der Sowjetunion unter der Herrschaft der Ideologie, für die die Terroristen anderswo kämpften, nicht besonders schön leben. Es gab auch friedliche Kommunisten im Westen, sogar pazifistische. Es gab solche, die einen Kompromiss zwischen Kommunismus und Demokratie suchten. Aber trotz alldem ist der Kommunismus eine falsche und zerstörerische Ideologie, die die Leute am besten einfach aufgeben sollten. Es macht keinen besonderen Sinn, einen „eigentlich wahren“ freiheitlich-demokratisch-gemäßigten Kommunismus neu konstruieren zu wollen und dabei alle von Marx‘ Prinzipien aufzugeben. Nö, wenn man die Grundideen des Kommunismus über Bord wirft, sollte man auch ehrlich sein und den Kommunismus ganz über Bord werfen. Es gibt keinen Grund, einen liberalen Islam zu konstruieren. Der Islam ist die falsche, unlogische, und durch nichts belegte Botschaft eines vermutlich geistesgestörten Warlords, der leider heutzutage ein großer Teil der Weltbevölkerung folgt. Aber aus welchen Gründen sollten sie ihr weiterhin folgen?

Der Unterschied zwischen diesen beiden Ideologien ist allerdings, dass der Kommunismus sich, nachdem er ausprobiert wurde und seine Verheißungen sich nicht erfüllten, für jeden sichtbar als falsch erwiesen hatte, was beim Islam leider nicht so leicht ist. Der hat seine Verheißungen aufs Jenseits verlegt, und da werden wir leider noch ein bisschen warten müssen, bis wir den endgültigen, alle überzeugenden Beweis sehen, dass Gott nicht der Gott Mohammeds ist.

Langes Herumgerede, kurzer Sinn: Ich denke einfach, dass viele Säkularisten begreifen müssen, wie wenig ihre Argumente strenggläubige Menschen eigentlich berühren. Das ist ja wie im Mittelalter! – Ja, das ist wie in den gesegneten Zeiten, die wir wiederherzustellen gedenken. Du hast doch auch ein Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung! Nö, wenn mein Schöpfer das anders sieht, habe ich das allerdings nicht. So denken strenggläubige Menschen nun mal.

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