Das Video ist ja wirklich sehr witzig (also sehr sehr witzig!), aber…

…in der Filmversion von Disney ist Claude Frollo kein Kleriker! Was ich übrigens gar nicht schlecht gemacht finde, da meiner Erfahrung nach Laien immer wieder die größeren Fanatiker sein können als jeder Priester oder Bischof. Wieso bitteschön halten so viele Leute einen katholischen Fanatiker in einer schwarzen Robe so automatisch für einen Priester? Noch dazu, wenn er ausdrücklich als Richter bezeichnet wird? Leute, merkt euch das: Laien können das auch.

[Spoiler alert am Ende, was die Romanversion von „Der Glöckner von Notre Dame“ angeht!]

 

Hier übrigens zum Vergleich noch das Originalvideo aus dem Disneyfilm:

Einführung in die Scholastik: Wie Syllogismen funktionieren (oder auch nicht)

„She arrived at this astonishing conclusion by the following process of thought. It may be presented in the form of a syllogism.

All girls who are in love regard the beloved as a spotless, reproachless hero.

Maggie Deronais did not regard Laurie Baxter as a spotless, reproachless hero.

Ergo. Maggie Deronais was not in love with Laurie Baxter.“

(Robert Hugh Benson, The Necromancers, 1909; https://www.gutenberg.org/files/14275/14275-h/14275-h.htm)

 

Wir merken uns: Nur wenn Obersatz und Untersatz (= 1. und 2. Prämisse) vollkommen stimmen, kommt auch die richtige Konklusion heraus.

(Zur weiteren Info gerne hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Syllogismus)

 

Die Paradoxa des Katholizismus: Heiligkeit und Sünde

Heute mal wieder ein Gastbeitrag: Ein Ausschnitt aus Robert Hugh Bensons (1871-1914) Predigtreihe „Paradoxes of Catholicism“, veröffentlicht 1913 (online hier zu finden: http://www.gutenberg.org/cache/epub/16309/pg16309-images.html):

 

III. Sanctity and Sin

 

(III. Heiligkeit und Sünde)

 

[…]

 

A very different pair of charges […] concern the standards of goodness preached by the Church and her own alleged incapacity to live up to them. These may be briefly summed up by saying that one-half the world considers the Church too holy for human life, and the other half, not holy enough. We may name these critics, respectively, the Pagan and the Puritan.

 

(Ein ganz anderes Paar von Vorwürfen betrifft die Standards des Guten, die von der Kirche gepredigt werden, und ihre eigene angebliche Unfähigkeit, sie zu leben. Diese können kurz gesagt damit zusammengefasst werden, dass die eine Hälfte der Welt die Kirche für zu heilig für das menschliche Leben hält, und die andere Hälfte für nicht heilig genug. Wir können diese Kritiker jeweils den Heiden und den Puritaner nennen.)

 

I. It is the Pagan who charges her with excessive Holiness.

 “You Catholics,” he tells us, “are far too hard on sin and not nearly indulgent enough towards poor human nature. […] Or, to go further, consider the impossible ideals which you hold up with regard to matrimony. These ideals have a certain beauty of their own to persons who can embrace them; they may perhaps be, to use a Catholic phrase, Counsels of Perfection; but it is merely ludicrous to insist upon them as rules of conduct for all mankind. Human Nature is human nature. […] If you were less holy and more natural, less idealistic and more practical, you would be of a greater service to the world which you desire to help. Religion should be a sturdy, virile growth; not the delicate hot-house blossom which you make it.”

The second charge comes from the Puritan. “Catholicism is not holy enough to be the Church of Jesus Christ; for see how terribly easy she is to those who outrage and crucify Him afresh! Perhaps it may not be true after all, as we used to think, that the Catholic priest actually gives leave to his penitents to commit sin; but the extraordinary ease with which absolution is given comes very nearly to the same thing. So far from this Church having elevated the human race, she has actually lowered its standards by her attitude towards those of her children who disobey God’s Laws. […] The Catholic Church, then, is not holy enough to be the Church of Jesus Christ.”

 

(I. Es ist der Heide, der ihr exzessive Heiligkeit vorwirft.

„Ihr Katholiken“, sagt er zu uns, „seid viel zu hart zur Sünde und bei weitem nicht nachsichtig genug gegen die arme menschliche Natur. […] Oder, um weiterzuschauen, seht die unmöglichen Ideale an, die ihr in Bezug auf die Ehe hochhaltet. Diese Ideale haben vielleicht eine gewisse eigene Schönheit für Personen, die sie annehmen können; sie mögen vielleicht, um einen katholischen Ausdruck zu benutzen, Räte zur Vollkommenheit sein; aber es ist einfach lächerlich, auf ihnen als Verhaltensregeln für die ganze Menschheit zu bestehen. Die menschliche Natur ist die menschliche Natur. […] Wenn ihr weniger heilig und natürlicher wärt, weniger idealistisch und praktischer, dann wärt ihr der Welt, der ihr zu helfen wünscht, von größerem Nutzen. Die Religion sollte ein robustes, mannhaftes Gewächs sein; nicht die empfindliche Treibhaus-Blüte, zu der ihr sie macht.“

Der zweite Vorwurf kommt vom Puritaner. „Der Katholizismus ist nicht heilig genug, um die Kirche Jesu Christi zu sein; denn seht nur, wie scheußlich einfach er es denen macht, die Ihn empören und von neuem kreuzigen! Vielleicht mag es letztlich nicht wahr sein, wie wir früher dachten, dass der katholische Priester seinen Pönitenten tatsächlich die Erlaubnis erteilt, Sünden zu begehen [klassischer Bestandteil der englisch-protestantischen antikatholischen Propaganda des 16. und 17. Jahrhunderts]; aber die außerordentliche Leichtigkeit, mit der die Absolution erteilt wird, läuft beinahe auf dasselbe hinaus. Weit davon entfernt, dass diese Kirche die menschliche Rasse erhoben hätte, hat sie tatsächlich ihre Standards gesenkt mit ihrem Verhalten gegenüber denen ihrer Kinder, die Gottes Gesetzen ungehorsam werden. […] Die katholische Kirche ist daher nicht heilig genug, die Kirche Jesus Christi zu sein.“)

 

II. When we turn to the Gospels we find that these two charges are, as a matter of fact, precisely among those which were brought against our Divine Lord.

 First, undoubtedly, He was hated for His Holiness. Who can doubt that the terrific standard of morality which He preached – the Catholic preaching of which also is one of the charges of the Pagan – was a principal cause of His rejection. For it was He, after all, who first proclaimed that the laws of God bind not only action but thought; it was He who first pronounced that man to be a murderer and an adulterer who in his heart willed these sins; it was He who summed up the standard of Christianity as a standard of perfection, Be you perfect, as your Father in Heaven is perfect; who bade men aspire to be as good as God!

 It was His Holiness, then, that first drew on Him the hostility of the world—that radiant white-hot sanctity in which His Sacred Humanity went clothed. Which of you convinceth me of sin?… Let him that is without sin amongst you cast the first stone at her! These were words that pierced the smooth formalism of the Scribe and the Pharisee and awoke an undying hatred. It was this, surely, that led up irresistibly to the final rejection of Him at the bar of Pilate and the choice of Barabbas in His place. “Not this man! not this piece of stainless Perfection! Not this Sanctity that reveals all hearts, but Barabbas, that comfortable sinner so like ourselves! This robber in whose company we feel at ease! This murderer whose life, at any rate, is in no reproachful contrast to our own!” Jesus Christ was found too holy for the world.

 But He was found, too, not holy enough. And it is this explicit charge that is brought against Him again and again. It was dreadful to those keepers of the Law that this Preacher of Righteousness should sit with publicans and sinners; that this Prophet should allow such a woman as Magdalen to touch Him. If this man were indeed a Prophet, He could not bear the contact of sinners; if He were indeed zealous for God’s Kingdom, He could not suffer the presence of so many who were its enemies. Yet He sits there at Zacchaeus‘ table, silent and smiling, instead of crying on the roof to fall in; He calls Matthew from the tax-office instead of blasting him and it together; He handles the leper whom God’s own Law pronounces unclean.

 

(II. Wenn wir uns den Evangelien zuwenden, sehen wir, dass diese beiden Vorwürfe tatsächlich genau unter denen sind, die gegen unseren göttlichen Herrn vorgebracht wurden.

 Zuerst, unzweifelhaft, wurde Er für Seine Heiligkeit gehasst. Wer kann daran zweifeln, dass der erschreckende Standard der Moral, den er predigte – die katholische Predigt wessen auch einer der Vorwürfe des Heiden ist – ein Hauptgrund für Seine Zurückweisung war. Denn es war schließlich Er, der zuerst verkündete, dass die Gesetze Gottes nicht nur das Handeln, sondern auch das Denken binden; es war Er, der zuerst den Mann einen Mörder und Ehebrecher nannte, der diese Sünden in seinem Herzen wünschte; es war Er, der den Standard des Christentums als einen Standard der Vollkommenheit zusammenfasste, Seid ihr vollkommen, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist; der die Menschen aufforderte, danach zu streben, so gut zu sein wie Gott!

 Es war also Seine Heiligkeit, die als erstes die Feindschaft der Welt auf sich zog – diese strahlende, weiß-glühende Heiligkeit, in die Seine Heilige Menschheit gekleidet war. Wer von euch kann mich einer Sünde überführen! … Lasst den, der unter euch ohne Sünde ist, den ersten Stein auf sie werfen! Das waren Worte, die in den angenehmen Formalismus des Schriftgelehrten und des Pharisäers stachen und einen unsterblichen Hass weckten. Es war dies, sicherlich, das unaufhaltsam zu Seiner schließlichen Zurückweisung vor dem Gericht des Pilatus und der Wahl des Barabbas an Seiner Stelle führte. ‚Nicht dieser Mann! Nicht dieses Beispiel makelloser Vollkommenheit! Nicht diese Heiligkeit, die alle Herzen aufdeckt, sondern Barabbas, diesen bequemen Sünder, der so sehr ist, wie wir selbst! Diesen Räuber, in dessen Gesellschaft wir uns ruhig fühlen!’ Jesus Christus wurde als zu heilig für die Welt befunden.

 Aber Er wurde auch für nicht heilig genug befunden. Und es ist dieser ausdrückliche Vorwurf, der wieder und wieder gegen Ihn vorgebracht wird. Es war fürchterlich für diese Befolger des Gesetzes, dass dieser Prediger der Gerechtigkeit bei Zöllnern und Sündern sitzen sollte; dass dieser Prophet einer solchen Frau wie Magdalena erlauben sollte, ihn zu berühren. Wenn dieser Mann tatsächlich ein Prophet wäre, könnte Er den Kontakt von Sündern nicht ertragen; wenn Er tatsächlich von Eifer für Gottes Königreich verzehrt wäre, könnte er die Gegenwart von so vielen, die seine Feinde waren, nicht aushalten. Und doch sitzt Er da an Zachäus’ Tafel, still und lächelnd, anstatt dass Er dem Dach ruft, dass es in sich zusammenstürze; Er ruft Matthäus aus dem Zöllnerbüro, anstatt es und ihn zusammen zu vernichten; Er berührt den Aussätzigen, den Gottes eigenes Gesetz als unrein bezeichnet.)

 

III. These, then, are the charges brought against the disciples of Christ, as against the Master, and it is undeniable that there is truth in them both. […]

 (1) First the Catholic Church is Divine. She dwells, that is to say, in heavenly places; she looks always upon the Face of God; she holds enshrined in her heart the Sacred Humanity of Jesus Christ and the stainless perfection of that Immaculate Mother from whom that Humanity was drawn. How is it conceivable, then, that she should be content with any standard short of perfection? […]

 (2) But she is also human, dwelling herself in the midst of humanity, placed here in the world for the express object of gathering into herself and of sanctifying by her graces that very world which has fallen from God. These outcasts and these sinners are the very material on which she has to work; these waste products of human life, these marred types and specimens of humanity have no hope at all except in her.

 For, first, she desires if she can—and she has often been able—actually to raise these, first to sanctity and then to her own altars; it is for her and her only to raise the poor from the dunghill and to set them with the princes. She sets before the Magdalen and the thief, then, nothing less but her own standard of perfection.

 Yet though in one sense she is satisfied with nothing lower than this, in another sense she is satisfied with almost infinitely nothing. If she can but bring the sinner within the very edge of grace; if she can but draw from the dying murderer one cry of contrition; if she can but turn his eyes with one look of love to the crucifix, her labours are a thousand times repaid; for, if she has not brought him to the head of sanctity, she has at least brought him to its foot and set him there beneath that ladder of the supernatural which reaches from hell to heaven.

 For she alone has this power. She alone is so utterly confident in the presence of the sinner because she alone has the secret of his cure. There in her confessional is the Blood of Christ that can make his soul clean again, and in her Tabernacle the Body of Christ that will be his food of eternal life. She alone dares be his friend because she alone can be his Saviour. If, then, her saints are one sign of her identity, no less are her sinners another.

 For not only is she the Majesty of God dwelling on earth, she is also His Love; and therefore its limitations, and they only, are hers. That Sun of mercy that shines and that Rain of charity that streams, on just and unjust alike, are the very Sun and Rain that give her life. If I go up to Heaven she is there, enthroned in Christ, on the Right Hand of God; if I go down to Hell she is there also, drawing back souls from the brink from which she alone can rescue them. For she is that very ladder which Jacob saw so long ago, that staircase planted here in the blood and the slime of earth, rising there into the stainless Light of the Lamb. Holiness and unholiness are both alike hers and she is ashamed of neither—the holiness of her own Divinity which is Christ’s and the unholiness of those outcast members of her Humanity to whom she ministers.

 By her power, then, which again is Christ’s, the Magdalen becomes the Penitent; the thief the first of the redeemed; and Peter, the yielding sand of humanity, the Rock on which Herself is built.

 

(III. Das sind also die Vorwürfe, die gegen die Jünger Christi, wie gegen den Meister, vorgebracht werden, und unbestreitbar ist Wahrheit in ihnen beiden. […]

 (1) Erstens ist die katholische Kirche göttlich. Sie wohnt sozusagen in himmlischen Gefilden; sie sieht stets das Antlitz Gottes; sie hält in ihrem Herzen die Heilige Menschheit Jesu Christi und die makellose Vollkommenheit der Unbefleckten Mutter, aus der diese Menschheit kam. Wie ist es dann vorstellbar, dass sie mit irgendeinem Standard unterhalb der Vollkommenheit zufrieden sein sollte? […]

(2) Aber sie ist auch menschlich, sie nimmt ihren Wohnsitz in der Mitte der Menschheit, sie ist hier in die Welt gesetzt mit dem ausdrücklichen Ziel, genau diese Welt, die von Gott abgefallen ist, in sich aufzusammeln und durch ihre Gnaden zu heiligen. Diese Ausgestoßenen und diese Sünder sind gerade das Material mit dem sie arbeiten muss; diese unbrauchbaren Produkte des menschlichen Lebens, diese ruinierten Individuen und Exemplare der Menschheit, die überhaupt keine Hoffnung haben außer in ihr.

 Denn erstens ersehnt sie, wenn sie kann – und sie war oft dazu fähig – diese tatsächlich zu erheben, zuerst zur Heiligkeit und dann zu ihren eigenen Altären; es ist an ihr und nur an ihr, die Armen vom Misthaufen zu erheben und zu den Fürsten zu setzen. Sie setzt vor die Magdalena und den Schächer daher nichts Geringeres als ihren eigenen Standard der Vollkommenheit.

Aber obwohl sie in einem Sinn mit nichts Geringerem als diesem zufrieden ist, ist sie in einem anderen Sinn mit fast gar nichts zufriedengestellt. Wenn sie den Sünder nur an den Rand der Gnade bringen kann; wenn sie dem sterbenden Mörder nur einen Schrei der Reue entziehen kann; wenn sie seine Augen nur mit einem Blick der Liebe zum Kruzifix wenden kann, dann sind ihre Mühen tausendfach bezahlt; denn wenn sie ihn auch nicht zum Gipfel der Heiligkeit gebracht hat, dann hat sie ihn wenigstens zu ihrem Fuß gebracht und dort unter jene Leiter des Übernatürlichen gesetzt, die von der Hölle in den Himmel reicht.

Denn sie allein hat diese Macht. Sie allein ist so vollkommen souverän in der Gegenwart des Sünders, weil sie allein das Geheimnis seiner Heilung besitzt. Dort in ihrem Beichtstuhl ist das Blut Christi, das seine Seele wieder rein machen kann, und in ihrem Tabernakel der Leib Christi, der seine Nahrung für das ewige Leben sein wird. Sie allein wagt es, seine Freundin zu sein, weil sie allein seine Retterin sein kann. Wenn daher ihre Heiligen ein Zeichen ihrer Identität sind, dann sind ihre Sünder um nichts weniger ein anderes.

Denn sie ist nicht nur die Majestät Gottes, die auf der Erde wohnt, sie ist auch Seine Liebe; und daher sind deren Grenzen, und nur sie, auch ihre. Diese Sonne der Barmherzigkeit, die scheint, und dieser Regen der Liebe, der strömt, auf die Gerechten wie auf die Ungerechten, sind dieselbe Sonne und derselbe Regen, die ihr Leben geben. Wenn ich in den Himmel steige, ist sie dort, thronend in Christus zur rechten Hand Gottes; wenn ich in die Hölle hinabsteige, ist sie ebenfalls dort, Seelen zurückziehend von der Klippe, von der sie allein sie retten kann. Denn sie ist genau diese Leiter, die Jakob vor so langer Zeit sah, diese Treppe, die hier im Blut und Schleim der Erde gepflanzt ist und dort in das makellose Licht des Lammes reicht. Heiligkeit und Unheiligkeit gehören beide zu ihr und sie schämt sich keiner – die Heiligkeit ihrer eigenen Göttlichkeit, die Christi ist, und die Unheiligkeit dieser ausgestoßenen Glieder der Menschheit, denen sie dient.

 Durch ihre Macht daher, die wieder die Christi ist, wird die Magdalena die Büßerin; der Schächer der erste der Erlösten; und Petrus, der nachgiebige Sand der Menschheit, der Fels, auf dem sie gebaut ist.)

Ach ja, Privatoffenbarungen

Wahrscheinlich kennt jeder bestimmte Ansichten, die er ganz besonders verabscheut. Für mich sind das vor allem:

  • Verschiedene gotteslästerliche Häresien wie der Jansenismus, der Calvinismus oder der Islam, die den lieben Herrgott als Tyrannen darstellen;
  • Überbevölkerungshysterie (zu den Gründen dafür noch mal ein eigener Beitrag);
  • falsche Privatoffenbarungen.

Es gibt natürlich andere Ansichten, die noch weniger mit meinen eigenen erzkatholischen Ansichten gemein haben – den Atheismus zum Beispiel. Aber was etwa den „Neuen Atheismus“ angeht, der mehr die fünfte Auflage von Feuerbach ist, der macht einfach keinen lohnenden Gegner mehr her, weil er fast ausschließlich auf Unwissen und Missverständnissen beruht. Und manchmal hasst man die Ketzerei eben doch mehr als den Unglauben. Fragen Sie die Heilige Inquisition.

Okay, zum eigentlichen Thema. Heute also: Privatoffenbarungen. Mir geht es hier natürlich hauptsächlich um die nicht kirchlich anerkannten Privatoffenbarungen. Allzu viele persönliche Erfahrung mit denen habe ich nicht – die wenigen, die ich habe, reichen mir allerdings.

 

Als ich noch ein frisch bekehrter Teenager war, so etwa 2011, war die aktuelle, anonym im Internet verbreitete Privatoffenbarung, über die man in Tradi- und Charismatikerkreisen hysterisch werden konnte, gerade „Die Warnung“. Inhalt: Bald wird eine große „Warnung“ über die Menschheit kommen, im Grunde genommen ein entsetzlicher Augenblick, in dem alle Menschen in einer „Seelenschau“ ihre Sünden erkennen, wobei einige vor Schreck tot umfallen werden. Dann kommt bald das Ende – zuerst allerdings muss die Welt noch einiges an von Gott verhängten Plagen, also Naturkatastrophen und dergleichen, überstehen. Und vorher muss auch noch der Antichrist auftauchen, der nämlich der Nachfolger von Papst Benedikt XVI sein wird. Das mit dem Antichrist wurde nach meiner Erinnerung allerdings erst etwas später prophezeiht als das mit der Warnung und dem Weltuntergang im Allgemeinen; ich habe erst mal jedenfalls nur ersteres im Internet gelesen. (Ja, ja, ich weiß. Wenn man gerade erst überzeugt katholisch geworden ist, weiß man eben noch nicht, welchen sich katholisch nennenden Seiten man vertrauen kann.)

Jedenfalls hat mich das damals schon, sagen wir mal, etwas verängstigt. So richtig glaubhaft wirkte es ja nicht… also, ein wenig komisch wirkte es schon… aber… was wenn… also, falls doch…??? Was von Gott kam, musste ja nicht unbedingt meinen Erwartungen entsprechen, und in der Bibel ging es ja auch an manchen Stellen um die Endzeit, auch wenn die anders klangen als die Botschaften der anonymen Seherin… und diese Botschaften sagten, die Leute müssten Bescheid wissen, um sich auf die Warnung vorbereiten zu können! (Schließlich sollten sie ja nicht tot umfallen.)

Na ja, meine Geschichte endet eher langweilig. Ich habe nicht mit anderen Menschen über „Die Warnung“ gesprochen und sie eher wieder aus meinen Gedanken verbannt, da sie mir zu viel Angst machte und da meine Reaktion auf Angst dann manchmal ist, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass der Grund für die Angst verschwindet – wofür es in diesem Fall ja auch Gründe gab, das Ganze war ja schon irgendwie komisch. Schließlich gingen die Monate, für die die Warnung angekündigt worden war, tatsächlich ohne Warnung vorüber, woraufhin ich wieder ganz beruhigt sein konnte. Puh. Nochmal Glück gehabt. Irgendwann habe ich, soweit ich mich erinnern kann, auch einmal kritische Artikel zur „Warnung“ auf kath.net (einer Seite, die sonst übrigens nicht für ihre Skepsis gegenüber Privatoffenbarungen bekannt ist – die Vorbehalte der Kirche gegenüber Medjugorje etwa ignorieren die Betreiber vollkommen) gelesen, darunter auch Erklärungen, was an den Offenbarungen häretisch war, und bischöfliche Verurteilungen, nachdem herausgekommen war, wer die „Seherin“ war und im Zuständigkeitsbereich welchen Bischofs sie lebte. Also alles wieder gut. Ich wusste, dass ich solchen Unsinn in Zukunft nicht mehr beachten musste.

 

Falls sich also unter meinen Lesern jemand befinden sollte, der auch wegen irgendeiner Privatoffenbarung beunruhigt ist und vielleicht von dieser geforderte Spezialrosenkränze betet, um die kommenden Plagen zu überstehen oder für die Sünden der Welt zu büßen, damit die kommenden Plagen doch nicht kommen: Zu Privatoffenbarungen sollte man erst einmal ein paar ganz grundsätzliche Dinge wissen.

1) Nach der Lehre der katholischen Kirche ist die allgemeine, „öffentliche“ Offenbarung seit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Es können keine grundsätzlich neuen Lehren mehr hinzukommen, so wie zum Beispiel im Neuen Testament die Lehre von der Dreifaltigkeit zur alttestamentlichen Überzeugung von dem einen Gott hinzukam. Natürlich ist ein vertieftes Verständnis noch möglich, eine Konkretisierung der christlichen Lehren, so wie sie auf den Konzilien geschieht; aber nicht mehr.

2) Da wir also eigentlich alles haben, was wir benötigen, brauchen wir an sich keine Privatoffenbarungen. Man muss Privatoffenbarungen nicht kennen. Es ist nicht zu beanstanden, sich überhaupt nicht um sie zu scheren – egal, ob sie kirchlich anerkannt sind, noch geprüft werden oder schon verworfen sind. Und egal, was der Seher sagt. Wenn er sagt, man müsse seine Botschaft annehmen, da man sonst sündige und evtl. nicht gerettet würde, ist er ein Häretiker, der der göttlichen Offenbarung, die die Kirche uns bereits mitgeteilt hat, widerspricht. Also muss man ihm schon mal gar nicht zuhören.

3) Wenn die Kirche eine Privatoffenbarung „anerkennt“, ist das eine Erlaubnis, an sie zu glauben – keine Vorschrift. Genehmigte Privatoffenbarungen wie die von Lourdes oder Fatima können für Gläubige hilfreich sein, aber sie sind nicht verpflichtender Glaubensinhalt.

4) Sehr, sehr viele Privatoffenbarungen sind kirchlich verurteilt worden, und viele davon widersprechen sich gegenseitig.

5) Wenn jemand behauptet, eine Botschaft von Gottvater, Jesus, Maria oder dem Erzengel Michael erhalten zu haben, ist nicht die einzig mögliche Erklärung dafür, dass er eine Botschaft von Gottvater, Jesus, Maria oder dem Erzengel Michael erhalten hat. Andere Erklärungen sind auch noch möglich, zum Beispiel:

  • Lüge: Der „Seher“ hat sich die Botschaft ganz einfach ausgedacht – möglicherweise, um berühmt zu werden, möglicherweise, um Geld zu machen. Bei den andauernden Visionen in Medjugorje scheint das nach den kirchlichen Beurteilungen momentan der Fall zu sein.
  • Psychische Probleme: Manche Menschen, die erklären, Visionen oder Einsprechungen zu erhalten, sind keine Lügner, sondern einfach psychisch krank. Das muss nicht heißen, dass sie völlig „verrückt“ sind. (Hey, ich bin auch psychisch krank.) Vielleicht bilden sie sich ein, ein Traum, den sie hatten, war eine göttliche Offenbarung. Vielleicht sehnen sie sich nach göttlicher Hilfe und göttlichem Zuspruch und irgendwann verschwimmen dann die Grenzen zwischen Wunsch und Realität. Vielleicht funktioniert etwas in ihrem Gehirn nicht, wie es sollte, und sie bekommen Halluzinationen, wenn sie ihre Medikamente nicht nehmen. Sie lügen nicht, sie glauben an das, was sie sagen, aber sie verkünden dennoch Unsinn. Ein mögliches Beispiel wäre der islamische Prophet Mohammed; jedenfalls kann man aus den vorhandenen Quellen auf eine psychische Erkrankung, vielleicht verbunden mit einer Form der Epilepsie, als mögliche Erklärung für seine angeblichen Engelsbesuche schließen. (Dazu vielleicht ein andermal mehr.)
  • Dämonische Täuschung: Auch theoretisch möglich, auch wenn man nicht gleich überall den Satan wittern muss. Schon der hl. Paulus schreibt in seinen Briefen: „Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter; sie tarnen sich freilich als Apostel Christi. Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts.“ (2 Korinther 11,13f.), und, noch entscheidender: Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel. (Galater 1,8) Wenn jemand eine Erscheinung hat, in der ein Engel des Lichts etwas verkündet – woher weiß er dann dabei, dass es sich tatsächlich um einen Engel des Lichts handelt? Satan tritt nicht mit Hörnern und Pferdefuß auf; er ist ja nicht blöd. (Anmerkung: Das heißt nicht, dass der Betreffende besessen sein müsste oder etwas in der Art; sicherlich nicht. So etwas soll sogar Heiligen passiert sein, die der Teufel täuschen wollte, und bei denen Gott dies zugelassen hat. Man sollte sich daher einfach bei Erscheinungen nicht zu sicher sein und nicht gleich zu viel auf sie geben. Rat bei einem Priester zu suchen ist nie eine schlechte Idee, wenn man meint, Engel zu sehen oder Besuch von Maria zu erhalten. Soweit mal die Ratschläge für eventuell mitlesende Seher!)

6) Noch etwas: Es kann auch bei einer realen Erscheinung vorkommen, dass sich der, der sie erhalten hat, später falsch an etwas erinnert, einige Worte verdreht, dass er vielleicht verwirrt und überwältigt war und später rekonstruiert, was er meint, gehört zu haben, und dass er dabei vielleicht auch eigene Ideen hinzudichtet, ohne es beabsichtigt zu haben. Es kann auch sein, dass sogar ein Heiliger einmal verwirrt ist und vielleicht einen Traum, den er hatte, mit einer Vision verwechselt, oder etwas in der Art. Es kann sein, dass Privatoffenbarungen nach einiger Zeit in veränderter Form weiterverbreitet werden. Die Visionen der sel. Anna Katharina Emmerick zum Beispiel wurden von dem Schriftsteller Clemens Brentano aufgezeichnet, der, wie sich später herausstellte, ihre Erzählungen frei ausgestaltet und Dinge hinzufügt hatte.

7) Dass jemand später selig- oder heiliggesprochen wurde, sagt daher noch nicht automatisch etwas über die Richtigkeit eventuell von ihm empfangener Privatoffenbarungen aus. Im Mittelalter etwa, als die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens [Anmerkung: hier ist gemeint, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an, d. h. eben ihrer Empfängnis an, von der Erbsünde frei war; es geht nicht um die jungfräuliche Empfängnis Jesu] noch nicht als Dogma festgelegt war, sondern kontrovers debattiert wurde, gab es verschiedene Privatoffenbarungen, in denen „Maria“ selbst sich dazu einschaltete: Der heiligen Brigitta von Schweden wurde offenbart, die Gottesmutter sei unbefleckt empfangen worden, der heiligen Katharina von Siena, sie sei es nicht. Ja, was denn nun? Einfache Antwort: Die heilige Katharina zumindest muss einer Täuschung zum Opfer gefallen sein. (S. hier für mehr Infos:  https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/27/die-hl-katharina-von-siena-erlebte-eine-irrtumliche-marienerscheinung/ )

 

Privatoffenbarungen kommen natürlich in ganz unterschiedlichen Kontexten. Etliche Sektengründer berufen sich auf direkte göttliche Anweisungen (häufig mitsamt einer Vorhersage des Datums des Weltuntergangs). Es gibt sie im protestantischen, im halbchristlichen (Mormonen, Zeugen Jehovas, auch den Islam könnte man hier einordnen, wenn man wollte, da er sich auch auf frühere Offenbarungen und „Propheten“ wie Mose und Jesus beruft), und im nicht-christlichen Bereich. Und es gibt sie unter Katholiken. Hier geht es mir um falsche Privatoffenbarungen im katholischen Bereich. Meistens kommen sie in zwei Varianten:

  • Variante „Medjugorje“: Banalitäten über Banalitäten. Gelegentlich mal theologisch fragwürdig, aber meistens nur ermüdende Endlosschleifen von „Liebe Kinder, betet den Rosenkranz für die Sünden der Welt! Liebe Kinder, betet viel! Vergesst nicht, den Rosenkranz zu beten! Gott liebt euch, liebe Kinder! Betet viel, liebe Kinder! Es gibt viele Sünden in der Welt! Leistet Sühne für die vielen, großen Sünden in der Welt! Betet den Rosenkranz, liebe Kinder!“
  • Variante „Die Warnung“: Panikmache vor schrecklichen „Prüfungen“ (Christenverfolgungen, Kriege, übernatürliche Geschehnisse, was weiß ich), die dem kurz bevorstehenden Weltuntergang vorausgehen.

Sehr häufig empfehlen beide Formen von Privatoffenbarungen spezielle neu offenbarte Gebete, gerne mal auch Abwandlungen des Rosenkranzes. Und vielleicht noch eine Medaille mit einem von der Jungfrau Maria persönlich offenbarten Bild ihrer selbst gefällig?

Das Problem bei Privatoffenbarungen ist natürlich grundsätzlich, dass sie nicht vollkommen zu belegen sind. Sicher, man kann die Seher auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen (Ziehen sie Profit aus ihren Behauptungen? Haben sie sich selbst widersprochen? Sind sie als ehrlich bekannt? Etc.); aber auch dann kann noch ein Restzweifel bleiben. Der Seher ist ja der einzige Zeuge für das von ihm Behauptete, und wie sagt schon die Bibel? Richtig, jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden, (vgl. Matthäus 18,16; 2 Korinther 13,1; Deuteronomium 19,15; Deuteronomium 17,6; Numeri 35,30). Er kann geschickt lügen oder getäuscht sein oder sich irren. Dazu kommt die schiere Tatsache, wie viele Privatoffenbarungen es gibt; sie können nicht alle wahr sein, aber sie beanspruchen es alle. Es ist unmöglich, alle diese Ansprüche anzuerkennen.

Manche Religionen beruhen vollständig auf Privatoffenbarungen – eben der Islam oder das Mormonentum zum Beispiel. Mohammed wurde von den Leuten, die ihm nicht glaubten, vorgeworfen, dass er keine Wunder wirke wie die biblischen Propheten vor ihm es getan hatten; seine Antwort darauf waren Beschimpfungen und Drohungen. Niemand außer ihm bekam den Engel zu sehen, der ihm angeblich erschien. Ähnlich wie bei Mohammed sah es 1200 Jahre später bei Joseph Smith aus. Das funktioniert nicht für eine Religion. Würde Gott denn von uns verlangen, an eine Offenbarung zu glauben, von der wir nie sicher sein können, ob sie wahr ist? Wozu hat er uns denn unseren Verstand gegeben? Nein; die richtige Offenbarung muss anders aussehen.

Wenn – kommen wir wieder zum innerkatholischen Bereich zurück – es in den Botschaften zur religiösen Pflicht erklärt wird, eine Privatoffenbarung anzunehmen, sie weiterzuverbreiten, bestimmte „offenbarte“ Gebete zu verrichten, um „Sühne“ zu leisten oder sich auf den Weltuntergang vorzubereiten, und wenn einem andernfalls mit göttlicher Strafe und ewiger Verdammnis gedroht wird, oder wenn – wichtiges Warnzeichen! – zum Ungehorsam gegen einen die Botschaften verurteilenden Bischof aufgerufen wird, der sich gegen „Gott“ gestellt habe, dann ist das ein Beweis – ja, ein Beweis – dafür, dass die Privatoffenbarung falsch sein muss. Weiter muss man gar nicht schauen. Gott widerspricht sich nicht. Er würde nicht mit Drohungen von uns verlangen, eine unsichere, zweifelhafte Botschaft anzunehmen, nachdem Er uns vorher durch Seine Kirche offenbart hat, dass alle weiteren Privatbotschaften nicht verpflichtend sind. Wenn mit Ängsten religiös unruhiger Menschen gespielt wird: Dann ist das nicht von Gott. In Lourdes hat die Madonna sich Bernadette als die „Unbefleckte Empfängnis“ vorgestellt (womit sie das vier Jahre vorher von Papst Pius IX. verkündete Dogma bestätigte, das Bernadette gar nicht verstand), und sie hat ihr die Quelle gezeigt, in der seitdem zahlreiche Menschen geheilt wurden. Sie hat nicht dem Ortsbischof mit der Hölle gedroht, für den Fall, dass er die Erscheinungen nicht anerkenne. Gott hat uns durch den Apostel Paulus die Anweisung gegeben: Prüfet alles und behaltet das Gute (1 Thessalonicher 5,21). Also, prüfen!

Noch eine andere Anweisung des Herrn selbst: „Wenn dann jemand zu euch sagt: Seht, hier ist der Messias!, oder: Da ist er!, so glaubt es nicht! Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auftreten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen. Denkt daran: Ich habe es euch vorausgesagt. Wenn sie also zu euch sagen: Seht, er ist draußen in der Wüste!, so geht nicht hinaus; und wenn sie sagen: Seht, er ist im Haus!, so glaubt es nicht. […] Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.“ (Matthäus 24,23-25.36)

 

Es ist sicher nichts dagegen einzuwenden, sich mit den anerkannten Privatoffenbarungen (Lourdes, Fatima) zu beschäftigen. Mir haben sie nie so wahnsinnig viel gesagt. Aber sie lassen einen vielleicht erst erkennen, wie real das Wirken des Himmels heutzutage noch ist. Aber von den nicht anerkannten oder verbotenen: Finger weg! Gehorsam ist wichtiger als angebliche neue Nachrichten vom Himmel, und man kommt ohne sie aus. Und das Wirken des Himmels in der ganz gewöhnlichen irdischen Realität kann man auch einfach in einer noch viel tieferen Weise in der heimischen Pfarrei in der Sonntagsmesse erleben, wenn der Pfarrer sagt: „…damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgetragen hat, dieses Geheimnis zu feiern.“ Dann ist Jesus nämlich ganz sicher da.