Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Die Zeile „hinabgestiegen in das Reich des Todes“ (in der früheren dt. Übersetzung: „hinabgestiegen zu der Hölle“, auf Latein „descendit ad inferos“; „inferos“ = „Totenwelt, Unterwelt, Hölle“) ist eine für viele Christen wohl schwer verständliche Zeile im Credo. Ich habe sie früher jedenfalls überhaupt nicht verstanden. Der Abstieg „in das Reich des Todes“ ist das, was Christus zwischen Seinem Tod und Seiner Auferstehung getan hat, woran wir also heute am Karsamstag denken; aber was ist dieses Reich? Und wenn es sich um die Hölle handelt, was hat Christus da gemacht?

(Abstieg Christi in die Unterwelt, Domenico Beccafumi, 1530/35; Quelle: Wikimedia Commons)

Der Katechismus der katholischen Kirche schreibt dazu:

„632 Die häufigen Aussagen des Neuen Testamentes, wonach Jesus „von den Toten auferweckt“ worden ist (Apg 3,15; Röm 8,11; 1 Kor 15,20), setzen voraus, daß er vor der Auferstehung am Aufenthaltsort der Toten geweilt hat [Vgl. Hebr 13,20.]. Das ist der erste Sinn, den die Predigt der Apostel dem Abstieg Jesu in die Unterwelt gab: Jesus erlitt wie alle Menschen den Tod und begab sich der Seele nach zum Aufenthaltsort der Toten. Aber er stieg in diesen hinab als Retter und verkündete den Seelen, die dort festgehalten wurden, die Frohbotschaft [Vgl. 1 Petr 3,18-19..].

633 Die Schrift nennt den Aufenthaltsort der Toten, zu dem Christus nach dem Tod hinabgestiegen ist, „Hölle“, „Scheol“ oder „Hades“ [Vgl. Phil 2,10; Apg 2,24; Offb 1,18; Eph 4,9.], denn diejenigen, die sich darin aufhalten, entbehren der Anschauung Gottes [Vgl. Ps 6,6; 88,11-13.]. Das war vor dem Kommen des Erlösers bei allen Toten der Fall, ob sie nun böse oder gerecht waren [Vgl. Ps 89,49; 1 Sam 28,19; Ez 32,17-32.]. Das will jedoch nicht besagen, daß alle das gleiche Los hatten. Jesus zeigt uns das im Gleichnis vom armen Lazarus, der „in den Schoß Abrahams“ aufgenommen wird [Vgl. Lk 16,22-26.]. „Die Seelen der Gerechten, die in Abrahams Schoß den Heiland erwarteten, hat Christus der Herr bei seinem Abstieg in die Hölle befreit“ (Catech. R. 1,6,3). Jesus ist nicht in die Unterwelt hinabgestiegen, um die Verdammten daraus zu befreien [Vgl. Syn. v. Rom 745: DS 587.], und auch nicht, um die Hölle, den Ort der Verdammung, aufzuheben [Vgl. DS 1011; 1077.], sondern um die Gerechten zu befreien, die vor ihm gelebt hatten [Vgl. 4. Syn. v. Toledo 625: DS 485;vgl. auch Mt 27,52-53.].

634 „Auch Toten ist das Evangelium … verkündet worden“ (1 Petr 4,6). Im Abstieg zu den Toten vollendete sich die Verkündigung der frohen Botschaft vom Heil. Er ist die letzte Phase der messianischen Sendung Jesu – eine der Zeitdauer nach sehr knappe, aber ihrer Bedeutung nach unermeßliche Phase: die Ausweitung des Erlösungswerkes auf alle Menschen aller Zeiten und aller Orte, denn allen Geretteten wurde die Erlösung zuteil.

635 Christus ist somit in die Tiefe des Todes hinabgestiegen [Vgl. Mt 12,40; Röm 10,7; Eph 4,9.], damit „die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören …; und alle, die sie hören, leben“ (Joh 5,25). Jesus, der „Urheber des Lebens“ (Apg 3,15), ist gekommen, „um den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren“ (Hebr 2,14-15). Der auferweckte Christus hat nun „die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt“ in Händen (Offb 1,18), und „im Himmel, auf der Erde und unter der Erde“ beugen alle „ihre Knie vor dem Namen Jesu“ (Phil 2,10).

„Tiefes Schweigen herrscht heute auf Erden, tiefes Schweigen und Stille. Tiefes Schweigen, weil der König ruht. Furcht hat die Erde gepackt und sie ist verstummt, weil Gott – im Fleisch – in Schlaf gesunken ist und Menschen aufgeweckt hat, die seit unvordenklicher Zeit schliefen … Er geht auf die Suche nach Adam, unserem Stammvater, nach dem verlorenen Schaf. Besuchen will er, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. Er kommt, um den gefangenen Adam und die mitgefangene Eva von ihren Schmerzen zu erlösen, er, der zugleich ihr Gott und ihr Sohn ist … ‚Deinetwegen wurde ich dein Sohn, ich, dein Gott … Wach auf, Schläfer… Ich habe dich nicht geschaffen, damit du im Gefängnis der Unterwelt festgehalten wirst. Steh auf von den Toten! Ich bin das Leben der Toten“ (Alte Homilie zum Karsamstag).

KURZTEXTE

636 Mit „hinabgestiegen in das Reich des Todes“ bekennt das Glaubensbekenntnis, daß Jesus wirklich gestorben ist und durch seinen Tod für uns den Tod und den Teufel besiegt hat, „der die Gewalt über den Tod hat“ (Hebr 2,14). 

637 Der tote Christus ist in seiner Seele, die mit seiner göttlichen Person vereint blieb, zum Aufenthaltsort der Toten hinabgestiegen. Er hat den Gerechten, die vor ihm gelebt hatten, die Pforten des Himmels geöffnet.“

(Anastasis (Auferstehung), Fresko in der Chorakirche in Istanbul, um 1320; Quelle: Wikimedia Commons)

Die Lehre der Kirche ist, dass durch die Sünde der ersten Menschen, unserer Stammeltern, das ganze Menschengeschlecht von Gott getrennt wurde; sie verloren durch ihre Entscheidung gegen Gott die sog. „übernatürlichen Gnadengaben“, die ihnen für sich selbst und ihre Nachkommen geschenkt worden waren; von da an waren alle Menschen der Neigung zur Sünde, irdischen Leiden und dem Tod unterworfen und auch noch nach dem Tod von Gott abgeschnitten. (Über die Erbsünde und die ersten Menschen ließe sich noch mehr sagen (Was können wir für Adams und Evas Sünde? Gab es Adam und Eva überhaupt?); dafür verweise ich mal auf zwei ältere Artikel von mir: https://nolitetimereweb.wordpress.com/2017/03/29/ueber-schwierige-bibelstellen-teil-10-bestrafung-fuer-die-suenden-der-eltern-ueber-die-erbsuende-und-aehnliches/ ; https://nolitetimereweb.wordpress.com/2017/01/31/ueber-schwierige-bibelstellen-teil-4-schoepfung-urknall-evolution-suendenfall-usw-zur-bedeutung-von-genesis-1-11/) Hinzu kommen natürlich auch noch sämtliche persönliche Sünden der einzelnen späteren Menschen; jedenfalls hatte sich die Menschheit von Gott abgewandt und es war den Menschen an sich nicht möglich, den Abgrund zwischen ihnen und Gott wieder zu überwinden; sie waren sozusagen geistlich tot, und wenn man tot ist, kann man sich nicht mehr selber heilen. So war die Situation bis zu Jesu Erlösungstod, Seinem Sühnetod für uns. Wieso Jesus für die Erlösung der Menschen sterben musste, dazu ließe sich auch noch einiges sagen; jedenfalls hat Er unsere Sünden auf sich genommen und ist für uns gestorben und hat uns damit den Weg zu Gott wieder eröffnet.

Nach Seinem Tod ist Er dann also in das „Reich des Todes“ / die Unterwelt / den Scheol / die Hölle hinabgestiegen, wo sich bisher alle Toten befanden. Dieses Reich des Todes ist kein Ort, sondern meint den Zustand des Getrenntseins von Gott. Aus diesem Zustand hat Er die sog. „Gerechten“ befreit, d. h. alle, die nicht in unbereuter Todsünde gestorben sind, also alle, die für die Rückkehr zu Gott überhaupt offen waren. Dazu zählen wir z. B. die Patriarchen des Alten Bundes, Abraham, Isaak, Jakob, usw., und auch Eva und Adam.

Der „Aufenthaltsort“ der Gerechten des Alten Bundes wird daher auch als „limbus patrum“ bezeichnet – „Limbus der Väter“. „Limbus“ meint wörtlich „Rand“; die Bezeichnung meint also, dass es sich sozusagen um den Rand der Hölle handelt; auf Deutsch gibt es dafür auch den Begriff „Vorhölle“. Im Unterschied zur „richtigen“ Hölle der reuelosen Sünder, deren Schicksal endgültig ist, stellte man sich den Limbus generell immer als einen Ort ohne Strafen und Leid vor – einen Ort, der evtl. sogar eine natürliche Glückseligkeit einschließt, nur eben keine übernatürliche, die im Schauen Gottes besteht. Jesu Beispielgeschichte von dem Reichen und dem armen Lazarus, in der die Rede davon ist, dass Lazarus von Engeln „in Abrahams Schoß getragen“ (Lukas 16,22) wird, wurde von den Theologen i. d. R. auch auf den Limbus  der Väter bezogen; hier ist ein „ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund“ zwischen Abrahams Schoß, wo der Arme getröstet wird (dieser Interpretation nach der Limbus der Väter), und dem Ort, an dem der Reiche nach seinem Tod Qualen erleidet (die richtige Hölle).

(Den limbus patrum muss man übrigens vom limbus puerorum/infantium (Limbus der Kinder) unterscheiden. Der Limbus der Väter gehört zur offiziellen Kirchenlehre; der Limbus der Kinder gehört zu einer früher weit verbreiteten Theorie unter den Theologen, die z. B. auch vom hl. Thomas vertreten wurde. Mit dem Limbus der Kinder war eine weitere Vorhölle, ebenfalls evtl. mit rein natürlicher Glückseligkeit, gemeint. Dorthin verfrachtete man gedanklich die ungetauften Kinder, die zu jung starben, um schwere Sünden begangen zu haben. Da solche Kinder mit der Erbsünde belastet sind, und nicht durch die von Christus eingesetzte Taufe Anteil an der von Ihm gewirkten Erlösung haben, und auch nicht, wie die Gerechten des Alten Bundes, die noch keine Taufe kannten, immerhin irgendwelchen Glauben bzw. gute Taten vorzuweisen haben, war man der Ansicht, dass ihnen der Weg in den Himmel nicht offenstehen könnte; da sie allerdings auch keine persönlichen Sünden begangen hatten, wollte man sie nicht (wie der hl. Augustinus es noch tat) in die „richtige“ Hölle stecken. Heute vertritt die Kirche da eine etwas agnostischere Position; die Erlösung läuft an sich über die Taufe (und wenn jemand sich taufen lassen will, aber vorher stirbt, gilt das auch („Begierdetaufe“), und wenn jemandem nicht bewusst ist, dass er sich taufen lassen sollte, er sich aber taufen lassen würde, wenn es ihm bewusst wäre, gilt das auch); ob Gott, der das Heil aller Menschen wünscht, aber auch einen anderen Weg der Erlösung für die ungetauften Kinder, die sich weder bewusst für Ihn noch gegen Ihn entscheiden konnten, eröffnet, wissen wir nicht – wir können jedoch darauf hoffen. Sie bedürfen wegen der Erbsünde tatsächlich der Erlösung, das ja, aber Gott, der uns an die Sakramente gebunden hat, ist selber nicht unbedingt an sie gebunden (s. Begierdetaufe) und kann daher den Menschen das Heil auch ohne die Sakramente zukommen lassen. Dazu schreibt der KKK:

„1257 Der Herr selbst sagt, daß die Taufe heilsnotwendig ist [Vgl. Joh 3,5.]. Darum hat er seinen Jüngern den Auftrag gegeben, das Evangelium zu verkünden und alle Völker zu taufen [Vgl. Mt 28, 19-20; DS 1618; LO 14; AG 5]. Die Taufe ist für jene Menschen heilsnotwendig, denen das Evangelium verkündet worden ist und die Möglichkeit hatten, um dieses Sakrament zu bitten [Vgl. N4k 16,16]. Die Kirche kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige Seligkeit sicherzustellen. Darum kommt sie willig dem vom Herrn erhaltenen Auftrag nach, allen, die getauft werden können, zur „Wiedergeburt aus Wasser und Geist“ zu verhelfen. Gott hat das Heil an das Sakrament der Tauft gebunden, aber er selbst ist nicht an seine Sakramente gebunden.

1258 Die Kirche ist von jeher der festen Überzeugung, daß Menschen, die wegen des Glaubens den Tod erleiden, ohne vorher die Taufe empfangen zu haben, durch ihren Tod für und mit Christus getauft werden. Diese Bluttaufe sowie das Verlangen nach der Tauft bringen die Wirkungen der Taufe hervor, ohne selbst Sakrament zu sein.

1259 Den Katechumenen, die vor der Taufe sterben, sichert das ausdrückliche Verlangen nach der Taufe, die Reue über ihre Sünden und die Liebe jenes Heil zu, das sie nicht durch das Sakrament empfangen konnten.

1260 „Da Christus … für alle gestorben ist und da es in Wahrheit nur eine letzte Berufung des Menschen gibt, nämlich die göttliche, müssen wir festhalten, daß der Heilige Geist allen die Möglichkeit anbietet, sich mit diesem österlichen Geheimnis in einer Gott bekannten Weise zu verbinden“ (GS 22) [Vgl. LG 16; AG 7.]. Jeder Mensch, der ohne das Evangelium Christi und seine Kirche zu kennen nach der Wahrheit sucht und den Willen Gottes tut, soweit er ihn kennt, kann gerettet werden. Man darf annehmen, daß solche Menschen ausdrücklich die Tauft gewünscht hätten, falls ihnen deren Notwendigkeit bewußt gewesen wäre.

1261 Was die ohne Taufe verstorbenen Kinder betrifft, kann die Kirche sie nur der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wie sie dies im entsprechenden Begräbnisritus tut. Das große Erbarmen Gottes, der will, daß alle Menschen gerettet werden‘, und die zärtliche Liebe Jesu zu den Kindern, die ihn sagen läßt: „Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!“ (Mk 10,14), berechtigen uns zu der Hoffnung, daß es für die ohne Taufe gestorbenen Kinder einen Heilsweg gibt. Die Kirche bittet die Eltern eindringlich, die Kinder nicht daran zu hindern, durch das Geschenk der heiligen Taufe zu Christus zu kommen.“

Soweit zum Limbus der Kinder.)

Der Limbus der Väter jedenfalls ist jetzt leer; ihn gab es nur bis zum Karsamstag. Hier würde sich natürlich noch die Frage stellen: Gibt es im Leben nach dem Tod überhaupt Zeit? Kann man davon reden, dass ein Toter sich bis zu diesem Zeitpunkt in dem und dem Zustand befand, und ab jenem Zeitpunkt dann in einem anderen? Das spielt ja eine Rolle nicht nur für die Lehre vom Limbus der Väter, sondern auch für die vom Purgatorium (= Fegefeuer; Zustand der Reinigung von lässlichen Sünden vor dem „Eintritt“ in den Himmel). Befindet sich Gott nicht außerhalb der Zeit?

Hier muss man wohl unterscheiden; ich würde es so erklären: Gott befindet sich schon außerhalb der Zeit, ja, aber das muss nicht heißen, dass die Menschen nach dem Tod nicht mehr eine Art von Zeit erleben könnten. Aber wenn sie „bei Gott“ sind…? Das eine schließt das andere nicht aus. Ein Vergleich: Jemand kann gleichzeitig „in München“ sein, sich „in Wut“ befinden, „in Winterstiefeln“ stecken und „auf Facebook“ sein. Jemand anderer kann ebenfalls auf Facebook und in Wut sein und sich mit dem ersten darüber austauschen, und dass er weder in Winterstiefeln steckt noch in München ist, tut dem keinen Abbruch; oder er kann auch in München sein und dem ersten Gesellschaft leisten und mit ihm fühlen, dabei aber nicht selbst in Wut sein, noch in Winterstiefeln, noch auf Facebook. In beiden Fällen bestünde ein Kontakt und eine Gemeinschaft zwischen der ersten und der zweiten Person, auch wenn sie nicht beide genau dasselbe erleben (also der eine z. B. nicht das Gefühl von Stiefeln an den Füßen hat oder das Gefühl von Wut spürt). Ebenso kann jemand bei Gott sein, aber deshalb nicht im selben Sinne Ewigkeit erleben wie Gott. Gott ist Seinem Wesen nach ewig und unveränderlich; die Menschen sind es nicht, auch nicht automatisch nach dem Tod. (Wie genau sich das mit der Zeit nach dem Tod darstellt, können wir natürlich nicht wissen; ebensowenig, wie wir uns z. B. die leibliche Auferstehung vorstellen können. Aber davon auszugehen, dass es in einer gewissen, veränderten Weise Zeit und Veränderung geben wird, ebenso wie es nach der leiblichen Auferstehung in einer gewissen, veränderten Weise Körper geben wird, macht durchaus Sinn.)

 

PS: Interessant dazu auch die Aussagen des hl. Thomas in der Summa Theologiae zum Abstieg Christi in die Hölle: https://dhspriory.org/thomas/summa/TP/TP052.html#TPQ52OUTP1

 

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