Christliche Kultur am Sonntag: Die Passion Christi

Bei christlichen Sachbüchern findet man bekanntlich relativ leicht gute Sachen; bei Romanen, Filmen oder Kinderbüchern sieht es allerdings manchmal schwieriger aus, auch wenn einige vermutlich gern mehr davon besäßen. Dabei gibt es eigentlich auch hier viel Gutes, wenn man näher hinschaut, und weil nicht allen alles bekannt ist, dachte ich, ich stelle meinen Lesern hier mal jede Woche kurz ein Werk vor – hauptsächlich katholische Sachen, aber wenn es von guter Qualität ist, auch mal was aus anderen Konfessionen; nicht nur Hochkultur, sondern auch eher Populärkultur (aber halbwegs gut gemacht soll es sein); und sowohl solches mit explizit religiösen Inhalten (im Einzelfall auch mal, wenn es von persönlich nicht sehr frommen Menschen kommt), als auch Werke von überzeugten Christen ohne explizite Botschaft. Viele werden bestimmte Klassiker schon kennen, aber andere vielleicht noch nicht.

Und weil ich ja auch nicht alles kennen kann: Wer ein katholisches Lieblingsbuch, einen Film o. Ä. hat, von dem er schon immer mal mehr Leuten erzählen wollte, darf mir gern über die „Contact“-Seite schreiben und vielleicht ergibt sich ein Gastbeitrag.

 

Heute: „Die Passion Christi“

Passend zur beginnenden Karwoche ein entsprechender Film: Über diese unglaubliche Verfilmung der Passion, die mit Mel Gibson übrigens ein Tradi-Katholik gemacht hat, muss wohl nicht viel gesagt werden. Zwei Sachen sind vielleicht noch ausdrücklich zu erwähnen, die den Film von anderen neueren Jesus-Filmen abheben:

Erstens, der Jesus-Darsteller schaut tatsächlich annähernd wie Jesus aus.

Zweitens, der ganze Film ist in den Originalsprachen gehalten – die Darsteller sprechen Aramäisch, Griechisch, Latein. (Dazu gibt es Untertitel.) Das gibt schon ein gewisses Gefühl davon, mittendrin zu sein in Jerusalem vor 2000 Jahren.

Wenn man sich am Karfreitag oder auch vorher neben der gestreamten Karfreitagsliturgie noch etwas anderes ansehen will, sollte es dieser Film sein.

 

 

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