Moraltheologie und Kasuistik, Teil 11c: Das 5. Gebot – Pflichten gegen Tiere und Umwelt

Die praktische moraltheologische Bildung der Katholiken muss dringend aufgebessert werden – ich hoffe, da werden meine Leser mir zustimmen. Und ich meine hier schon auch ernsthafte Katholiken. In gewissen frommen Kreisen wird man heutzutage ja, wenn man Fragen hat wie „Muss ich heute Abend noch mal zur Sonntagsmesse gehen, wenn ich aus Nachlässigkeit heute Morgen deutlich zu spät zur Messe gekommen bin?“ oder „Darf ich als Putzfrau oder Verwaltungskraft in einem Krankenhaus arbeiten, das Abtreibungen durchführt?“ oder „Wie genau muss ich eigentlich bei der Beichte sein?“ mit einem „sei kein gesetzlicher Erbsenzähler!“ abgebügelt. Und das ist nicht hilfreich. Gar nicht. Weil das ernsthafte Gewissensfragen sind, mit denen manche Leute sich wirklich herumquälen können. Und andere Leute fallen ohne klare Antworten in einen falschen Laxismus, weil sie keine Lust haben, sich ewig mit diesen Unklarheiten herumzuquälen und meinen, Gott werde es eh nicht so genau nehmen, und wieder andere in einen falschen Tutiorismus, wobei sie meinen, die strengste Möglichkeit wäre immer die einzig erlaubte.

 Auf diese Fragen kann man sehr wohl die allgemeinen moraltheologischen Prinzipien – die alle auf das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zurückgehen – anwenden und damit zu einer konkreten Antwort kommen. Man muss es sich nicht schwerer machen, als es ist. Und nochmal für alle Idealisten: „Das und das ist nicht verpflichtend“ heißt nicht, dass man das und das nicht tun darf oder es nicht mehr empfehlenswert oder löblich sein kann, es zu tun. Es heißt nur, dass die Kirche (z. B. in Gestalt des Beichtvaters) nicht von allen Katholiken verlangen kann, es zu tun.

 Zu alldem verweise ich einfach mal noch auf einen meiner älteren Artikel. Weiter werde ich mich gegen den Vorwurf der Gesetzlichkeit hier nicht verteidigen.

 Jedenfalls, ich musste öfters lange herumsuchen, bis ich zu meinen Einzelfragen Antworten gefunden habe, und deshalb dachte mir, es wäre schön, wenn heute mal wieder etwas mehr praktische Moraltheologie und Kasuistik betrieben/kommuniziert werden würde; aber manches, was man gerne hätte, muss man eben selber machen, also will ich in dieser Reihe solche Einzelfragen angehen, so gut ich kann, was hoffentlich für andere hilfreich ist. Wenn ich bei meinen Schlussfolgerungen Dinge übersehe, möge man mich bitte in den Kommentaren darauf hinweisen. Nachfragen sind auch herzlich willkommen. Bei den Bewertungen, was verpflichtend oder nicht verpflichtend, schwere oder lässliche oder überhaupt keine Sünde ist („schwerwiegende Verpflichtung“ heißt: eine Sünde, die wirklich dagegen verstößt, ist schwer), stütze ich mich u. a. auf den hl. Thomas von Aquin, ab und zu den hl. Alfons von Liguori, und auf Theologen wie Heribert Jone (1885-1967); besonders auf letzteren. Eigene Spekulationen werden (wenn ich es nicht vergesse) als solche deutlich gemacht. Alle diese Bewertungen betreffen die objektive Schwere einer Sünde; subjektiv kann es Schuldminderungsgründe geben. Zu wissen, ob eine Sünde schwer oder lässlich ist, ist für die Frage nützlich, ob man sie beichten muss, wenn man sie bereits getan hat; daher gehe ich auch darauf ein; in Zukunft muss man natürlich beides meiden.

Wer nur knappe & begründungslose Aufzählungen von christlichen Pflichten und möglichen Sünden sucht, dem seien diese beiden Beichtspiegel empfohlen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/St_Alphonsus_Liguori.jpg

 (Der hl. Alfons von Liguori (1696-1787), der bedeutendste kath. Moraltheologe des 18. Jahrhunderts. Gemeinfrei.)

Alle Teile hier.

In den letzten beiden Teilen ging es um die Unversehrtheit von Menschen; heute zur nichtmenschlichen Welt.

Bei diesem Thema muss man eins beachten: Einen Schaden zu verursachen ist nicht immer dasselbe wie eine Sünde zu begehen. Auf Handlungen mit Doppelwirkung (einer guten, gewollten Wirkung, und einer nicht gewollten, nur in Kauf genommenen Nebenwirkung) bin ich ja in dieser Reihe schon mehrmals eingegangen (u. a. hier). Ein Arzt, der einem Patienten ein Medikament mit Nebenwirkungen gibt, nimmt dadurch auch die ungewollten Nebenwirkungen in Kauf, aber die Handlung ist trotzdem gut, weil der Patient von seiner Krankheit geheilt wird. Dasselbe gilt z. B. für Autofahren, Heizen, etc: Dadurch kommen Stickoxide in die Luft, die leicht gesundheitsschädlich sind, aber diese leichte Schädigung darf man in Kauf nehmen, weil sich Menschen in einer funktionierenden Gesellschaft nun mal von A nach B bewegen müssen, im Winter Wärme brauchen, etc. Das gilt übrigens schon von der Steinzeit an, als Menschen anfingen, ihr Essen über rauchendem Feuer zu kochen. Es ist auch keine Sünde, das Auto statt den Bus zu nehmen, weil der Unterschied, den der einzelne Mensch hier macht, lächerlich gering ist.

Vieles, was man unter „Umweltschäden“ einordnet, ist eigentlich ein Schaden an anderen Menschen. Wer z. B. giftige Abfälle in einem Wald ablädt, von wo aus sie ins Grundwasser gelangen könnten, gefährdet dadurch nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern vor allem auch andere Menschen. Dasselbe gilt für die Verwendung gesundheitsschädlicher Pestizide o. Ä. Hier kommt es immer darauf an, wie groß der Schaden ist, ob er vermieden werden kann, aus welchem Grund man ihn in Kauf nehmen würde. Illegal Gifte ins Grundwasser zu leiten, damit man nicht die Entsorgungskosten zahlen muss, dürfte schon eine schwere Sünde sein; möglicherweise leicht gesundheitsschädliche Pestizide zu verwenden, weil sonst die Ernte von Insekten gefressen werden würde, ist dagegen recht unbedenklich.

Dann zu eigentlichen Schäden an Tieren. Tiere haben zwar auch ihren eigenen Wert, aber einen geringeren als Menschen, und sind grundsätzlich der Verfügbarkeit für den Menschen unterworfen. (Wie man auch in den ersten Kapiteln von Genesis lesen kann. „Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen. Das alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen.“ (Gen 9,3) Das ist so, und dafür müssen wir uns auch nicht schämen. Hier mehr zur Begründung; ich muss ja nicht alles zweimal sagen.) Theologen haben oft vertreten, dass Tiere eigentlich keine Rechtssubjekte sein könnten und deswegen keine strengen Rechte gegenüber Menschen haben könnten und dass Tierquälerei eher deswegen schlecht sei, weil es widervernünftig sei, unnötige Schmerzen zuzufügen, und weil man sich dadurch an Grausamkeit gewöhne. Ich bin mir nicht sicher, ob das ganz richtig ist; ich halte es für relativ einsichtig, dass es an sich falsch ist, ein Tier unnötig zu quälen. Einen Grashalm zu zerrupfen kann einen auch an Zerstörungswut gewöhnen, aber das würde man deswegen nicht besonders stark verurteilen. Tierquälerei dagegen wird generell als schlimmer gesehen. Man könnte evtl. auch sagen, dass Tiere einfach geringere Rechte als Menschen haben – wobei das wieder andere denkerische Probleme bereitet, weil man dann wieder sagen müsste, dass Tiere ihre gegenseitigen Rechte untereinander verletzen, wenn sie sich gegenseitig fressen etc. Man kann Tieren keine Pflichten auferlegen, da fragt es sich, ob man ihnen Rechte geben kann.

Tiere haben jedenfalls keinen solchen Endzweck wie Menschen, da sie nicht fähig sind, Gut oder Böse zu wählen, Verdienste zu erwerben, und am Ende Gott zu schauen. (Bei Menschen kann das jeder, auch der, bei dem die Ausübung dieser seelischen Fähigkeiten in diesem Leben noch durch ein unterentwickeltes oder krankes Gehirn gehemmt ist.) Aber egal, von welcher Theorie aus man herangeht, es gilt folgendes:

  • Tiere unnötig zu quälen ist eine Sünde, deren Schwere von der Schwere der Quälerei abhängt
  • Es dürfte vermutlich auch eine Sünde sein, ganze Tierarten auszurotten, weil man dadurch die Vielfalt von Gottes schönem Garten nachhaltig schädigt; hier ist aber nie nur einer allein schuld und die Schuld des einzelnen daher gemindert (und man muss in Betracht ziehen, dass auch auf natürliche Weise immer wieder Arten ausgestorben sind)
  • Tiere zu schlachten, um sie zu essen, ist vollkommen in Ordnung
  • Tiere zu töten, weil sie einen schädigen (z. B. weil Wölfe in einer dicht besiedelten Gegend Schafe reißen, oder weil Ratten Krankheiten übertragen) ist auch ohne weiteres erlaubt
  • Tiere zu jagen (weil man gerne jagt, weil Rehfleisch gut schmeckt, weil die Rehpopulation unter Kontrolle gehalten werden soll, o. Ä….) ist ebenso erlaubt; eigentlich ist die Jagd sogar besser als die Schlachtung in der Landwirtschaft, weil man hier Tiere zum Essen tötet, die ein absolut artgerechtes Leben hatten; dementsprechend ist es auch erlaubt, Pelze gejagter Tiere zu tragen. Freilich dürfte man nicht so viel jagen, dass die Wildpopulation gefährdet ist.
  • Die Arbeit als Landwirt, Metzger, Jäger, Kürschner, Pelzhändler, Kammerjäger o. Ä. ist also ohne weiteres erlaubt
  • Medizinische Experimente an Tieren sind erlaubt, weil ihre eventuellen Rechte nachrangig gegenüber den Rechten der kranken Menschen sind, und man ohne Tierversuche schwerlich Medikamente entwickeln kann
  • Tiere in der Landwirtschaft nicht artgerecht zu halten ist ein Übel, aber dürfte nicht immer eine Sünde sein; die Versorgung der Menschen mit ausreichend Lebensmitteln hat Vorrang. Soweit möglich, sollte dieses Übel aber nach und nach abgestellt werden.
  • Tiere im Zoo oder im Zirkus zu halten ist wahrscheinlich an sich keine Sünde.
  • Windräder zur Stromversorgung zu bauen, an denen Vögel anstoßen und getötet werden, ist keine Sünde.
  • Stierkämpfe sind fragwürdig; sie waren auch einmal kirchenrechtlich verboten. (Hier muss die Gefahr für den Torero auch betrachtet werden.)

Die Frage, ob Tierseelen nach dem Tod weiterleben / Tiere am Jüngsten Tag wiederauferstehen könnten, oder ob sie einfach ihr kleines Leben haben, das dann vorbei ist, ist theologisch übrigens nicht ganz geklärt; es gibt mehr Theologen, die letzteres sagen würden, aber ersteres zu denken ist m. W. nicht verboten. (Wenn sie weiterleben/auferstehen würden, würden sie sehr sicher ein ähnliches Leben wie jetzt haben, nur ohne Leid, d. h. ein natürliches Glück erleben wie im irdischen Paradies vor dem Sündenfall, nicht das übernatürliche Glück der Anschauung Gottes wie Menschen.)

Was dann die Pflanzenwelt angeht: Pflanzen haben sicher keine Rechte; sie haben aber einen Wert, einen Wert an sich und einen für die Menschen, die eine schöne Pflanzenwelt genießen können. Der Erhalt einer schönen Natur ist daher auch wieder vor allem um der Menschen willen gut.

Die Welt ist ein von Gott anvertrauter Garten, den Menschen auch gestalten dürfen. Die Natur muss nicht als ungestörte Wildnis gelassen werden, wir haben sehr wohl das Recht, sie zu gestalten, zu formen. Aber dabei soll man ihre Schönheit herausbringen und nicht zerstören. In einem Land, das genug Platz hat, ist es sinnvoll, wenn neben landwirtschaftlichen und anderweitig gestalteten Flächen auch Platz für Naturschutzgebiete gelassen wird.

Handlungen wie z. B. ein bisschen Abfall im Wald liegen zu lassen dürften lässliche Sünden sein.

Beim Tier- und Umweltschutz spielt außerdem die Frage nach dem Gehorsam gegenüber Gesetzen hinein. Solange die Gesetze nicht relativ klar unvernünftig/unverhältnismäßig sind, muss man ihnen auch gehorchen und Zuwiderhandeln ist lässliche oder schwere Sünde je nach Fall (i. d. R. wohl lässliche). Der Umweltschutz ist ein Gebiet, auf dem viele kleine Handlungen zusammen größere Auswirkungen haben, obwohl die einzelne Handlung an sich sehr unbedeutend ist, deswegen ist das auch ein Gebiet, auf dem gesetzliche Regelungen notwendig sind, damit alle oder zumindest fast alle bestimmte Handlungen vermeiden. Wenn es aber in einem Bereich keine Gesetze gibt, muss man als Einzelner nicht unbedingt eine Handlung vermeiden, die man insgesamt verbieten würde, wenn man Gesetzgeber wäre; denn die Einzelhandlung ist und bleibt eben sehr unbedeutend, und man wird mit seinem Vorbild normalerweise nicht dafür sorgen, dass auch alle anderen diese Handlung jetzt vermeiden. (Wenn man sich z. B. denkt „Ich würde einen autofreien Sonntag einführen“ – was m. E. nicht sinnvoll wäre -, muss man nicht von da an selbst an jedem Sonntag das Auto stehen lassen.) Auch dafür, dass die natürlichen Ressourcen reichen, dass man nach und nach Technologien entwickelt, die endliche Ressourcen wie Öl und Kohle ersetzen können, sind Regierungen, Großkonzerne, Forscher verantwortlich, nicht der einzelne.

Es kann aber natürlich auch unsinnige Gesetze geben, oder solche, die die Lasten ungerecht verteilen, denen man nicht gehorchen muss.

Beim Thema Umwelt geht es außerdem ständig um den Klimawandel. CO2 ist eigentlich kein „luftverschmutzendes“ Gas – es ist gesundheitlich unschädlich und geruchlos, und Pflanzen brauchen es zum Wachstum. Das einzige Problem wäre der Treibhauseffekt. Da bei diesem Thema vieles umstritten ist und die Frage nach dem richtigen Handeln vor allem von den Fakten abhängt (wie viel Einfluss hat der Mensch, wie schädlich wäre eine Erwärmung, was kann man noch verhindern, hilft Verzicht mehr oder vielleicht doch eher Entwicklung von CO2-armen Technologien, sollte man den Klimawandel bekämpfen, indem man mehr Kernkraftwerke baut, die kein CO2 ausstoßen, oder sind hier die anderen Risiken der Kernkraft wieder vorrangig?) kann man von theologischer Seite aus nicht viel dazu sagen. Hier können Katholiken unterschiedlicher Ansicht sein – was nicht heißt, dass es nicht eine richtige Lösung gäbe, die man suchen sollte, nur, dass man nicht anderen Katholiken Sünde vorwerfen kann, wenn sie zu anderen Ergebnissen gelangt sind.

Was man aber sagen kann: Vorsicht ist sicher nicht schlecht, auch wenn ein schädlicher Effekt noch nicht 100%ig gesichert ist, aber das einzelne Land hat immer nur einen begrenzten Einfluss, und eine Erwärmung wäre es ganz sicher nicht wert, eine totale Klimadiktatur einzuführen. (Insbesondere da die befürchteten Folgen eben mehr Hitzetote im Sommer und Ernterückgänge in manchen Regionen (bessere Ernten in anderen) sind, und nicht das Aussterben der Menschheit. 3°C mehr heißt eben wirklich nur 3°C mehr; d. h. wenn es im Durchschnitt irgendwo im Sommer 25-30°C hatte, und im Extremfall mal 39°C, wird es dann eben 28-33°C haben, und im Extremfall mal 42°C. Unangenehmer, aber aushaltbar.) Der einzelne hat hier sowieso einen so extrem geringen Einfluss (wenn man rechnet, dass Deutschland für 2% des CO2-Ausstoßes weltweit verantwortlich ist, macht das pro Kopf hierzulande 0.000000025% oder 1/4.000.000.000 (ein Viermilliardstel)), dass schwere Sünden wohl kaum möglich sind, und es schwer werden dürfte, auch nur eine lässliche Sünde zu begehen (außer vielleicht durch Verletzen eines gerechten Gesetzes zur Reduktion von CO2). Übrigens haben Deutsche zwar pro Kopf einen überdurchschnittlichen CO2-Ausstoß im Vergleich zu den Bewohnern anderer Länder, aber keinen stark überdurchschnittlichen; wir liegen etwa auf demselben Level wie die Mongolei und nicht sehr viel höher als China.

Mit anderen Worten: Es ist keine Sünde, einfach nur aus Bequemlichkeit mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Hier bewegen wir uns im Bereich von Werken der Übergebühr.

Was Überbevölkerungspanik angeht:

  • Diejenigen, die Hungersnöte für den Fall von Überbevölkerung vorhersagten, hatten immer Unrecht; die landwirtschaftlichen Methoden schritten einfach schnell genug voran. Zurzeit könnte die Erde 12 Milliarden Menschen ernähren, und die Landwirtschaft entwickelt sich immer noch weiter.
  • Es ist extrem viel wert, einen neuen Menschen in die Welt zu setzen, da ist es ziemlich vernachlässigbar, dass er auch CO2 ausstoßen wird.
  • Gerade in Ländern mit zu wenig Kindern ist es gerade im Gegenteil sehr vorbildlich, mehr Kinder zu bekommen, damit die Gesellschaft nicht kollabiert.
  • In Ländern, in denen es wirklich viele Kinder gibt und es daher als Resultat auch mal hohe Jugendarbeitslosigkeit und ähnliche Probleme geben kann, ist es trotzdem an sich gut, Kinder in die Welt zu setzen, und die Situation der einzelnen Familie sollte eher den Ausschlag geben als die politische Gesamtsituation. Freilich kann eine Familie in dieser Situation entscheiden, dass sie lieber nur 3 statt 7 Kinder will. Aber Kinderkriegen ist trotzdem gut.
  • Menschen sind keine Parasiten an „der Erde“, sondern ihre einheimischen Bürger.

Gentechnik, mit deren Hilfe z. B. Goldener Reis entwickelt werden konnte, ist von katholischer Seite aus nicht grundsätzlich abzulehnen, z. B. weil man damit „an Gottes Schöpfung herumpfuschen“ würde; Gentechnik ist nur schnellere Züchtung, und Menschen ist es erlaubt, auf solche Weise auf die Schöpfung einzuwirken, besonders, wenn es darum geht, gefährliche Unter- und Mangelernährung zu bekämpfen und Leben zu retten. Freilich ist es auch jedem erlaubt, erst einmal vorsichtig mit neuen Züchtungen zu sein und genauere Infos über Langzeitwirkungen abzuwarten.

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