Abtreibung und Selbstbestimmung

Vorbemerkung: Das ist KEIN Kommentar zum Ukrainekrieg. Zu diesem Krieg fällt mir nicht mehr ein, als dass wir beten und Ukraineflüchtlingen nach Möglichkeit helfen müssen, was anderes können wir eh nicht tun.

Das hier ist ein kleiner Gastbeitrag von einem lieben Freund von mir, entstanden aus einer Unterhaltung zwischen uns über einige neulich bekannt gewordene besonders brutale Fälle von Spätabtreibungen. Dieser Freund meinte dazu sehr passend, wenn man dieselbe Argumentation, die Abtreibungsaktivisten verwenden, auf anderen Gebieten anwenden würde, könnte z. B. so etwas herauskommen:

„Putin geht doch nur seinen Rechten nach, als Diktator muss man doch frei sein, über seine Gebiete herrschen zu dürfen, ohne durch ungewollte Bewohner, die eh für ihn keine Menschen sind, eingeschränkt zu werden durch Gesetze, die nur dazu dienen Diktatoren zu unterdrücken.

Diese Diktatorenhasser wollen nur kontrollieren, was Diktatoren mit ihrer Macht tun.

Das geht aber niemanden etwas an. Es ist nur eine Sache zwischen einem Diktator und seinen Soldaten.

Kein Soldat darf das Recht haben, sich gegen die Entscheidung eines Diktators zu stellen, der das Recht hat, mit seinen Gebieten zu machen, was er will.

Er hat nicht zugestimmt, dass es unabhängige Bewohner mit eigenem Existenzrecht gibt, und selbst wenn, hat er jederzeit das Recht, sich umzuentscheiden.

Keiner hat das Recht, die Freiheit von Diktatoren einzuschränken. Diktatorenrechte sind Menschenrechte.

Wenn ein Diktator sagt, dass ihm ein Gebiet gehört, dann gehört es ihm auch. No Ukraine, no Opinion.“

Und besser kann man es meiner Meinung nach nicht ausdrücken.

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5 Gedanken zu “Abtreibung und Selbstbestimmung

  1. Jeder Diktator hat darüber hinaus das Recht, für seine Taten auf Plakatwänden und in überregionalen Tageszeitungen zu werben. Niemand sollte seine Handlungen als Mord bezeichnen dürfen. Das muss streng geahndet werden.
    Mir persönlich bleibt das Recht zu kotzen……..auf diese verlogene und verlorene Generation. Danach ist wieder beten angesagt.

    Gefällt 2 Personen

  2. Die amerikanischen Abtreibungsaktivisten scheinen in heller Aufregung zu sein, da sie befürchten, ihr sogenanntes „Abtreibungsrecht“ zu verlieren. Dabei ist es interessant zu beobachten, wie wütend und hysterisch manche Abtreibungsbefürworter werden können. Allerdings ist es auch verstörend zu hören, wie diese Leute über ihr sogenanntes „Abtreibungsrecht“ reden: „Abortion is a human right. Women need abortions. Women’s bodies are more regulated than guns. etc…“
    Ja, diese Leute bezeichnen Abtreibung als ein Menschenrecht (!) und scheinen erst dann glücklich zu sein, wenn sie ihren ungeborenen Nachwuchs nach Belieben abtreiben können…

    Mit freundlichen Grüßen,
    I love BXVI

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    1. Ja, und ich hoffe so sehr, dass Roe v. Wade wirklich gekippt wird… aber solche Reaktionen sind zu erwarten, wenn eine Gesellschaft sich über Jahrzehnte ans Kindertöten gewöhnt hat. Dämonisch. Und Entschuldigung, dass ich nicht so zum Antworten auf Kommentare komme – hab in diesen Wochen ein bisschen Stress und gerade bin ich auch krank.

      – Crescentia

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